Fuhrmannskittel blond

Löwen, das in dem Mittelalter 200.000 Seelen, 4000 Webereien und 30 bis 40 Arbeiter an jeder Weberei enthielt , zählt jetzt kaum 18.000 Seelen ; so sehr ist die Stadt durch Uebermuth, Auflagen, Druck herabgekommen. Die Bierbrauereien (40) erhalten und ernähren meistens die Stadt. Das Bier ist vortrefflich, und wird weit versendet. Das Blondfärben der Fuhrmannskittel, Schürzen , Tücher , beschäftigt 10 bis 12 Etablissement. Ausserdem ist Löwen der Hauptmarkt für Saamenöle.

Allgemeine Geographische EPHEMERIDEN, Verfasset., von einer Gesellschaft von Gelehrten, und herausgegeben von F. J. B E R T U C H, Doctor der Philosophie ; Herzogl. Sachsen – Weimar. Legations – Räthe , und mehrerer gelehrten Gesellschaften, Mitgliede. Sechs und dreifsigster Band. Mit Charten und Kupfern. Weimar, im Verlage des Landes – Industrie- Comptoirs.1811.

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1824 – Ein viertes Pferd!

Clausthal den 11ten Mai 1824

Nr. 945

An

den Oberhütteninspektor
Bartels hieselbst.

f-C. für den Oberforstmeister
von Hammerstein hieselbst.

Unter Berücksichtigung der vom Oberhütteninspektor Bartels, mittelst Berichts vom 8ten v. M., vorgestellten Umstände will man dem Fuhrmann Jacob Bormann* zu Buntenbock, vorerst auf ein Jahr, die Haltung eines vierten Pferdes, insbesondere zum Transport des Stabeisens von der Silbernen-Aaler Frischhütte ins Land, hiermit gestatten; jedoch hat derselbe dieses vierte Pferd, außer der Coaks-anfuhr und dem besagten Eisentransporte,  überall nicht bei Fuhren behuf des hiesigen Haushalts zu gebrauchen.

Unterschrift

1824. Viertes Pferd

für Jacob Borrmann zu
Buntenbock.

Quelle: Kopie im Nachlass Anneliese Vasel, Anmerkung von ihr: „In einem anderen Schreiben wird Jac. Bormann als verständiger Mann dargestellt, dem man durchaus ein 4. Pferd bewilligen sollte“.

* Bormann, Heinrich Jacob; Fuhrherr in Buntenbock, 1781-1853, Sohn des Bormann Michael Heinrich, Kohlenfuhrherr in Buntenbock und der Haberland, Maria Magdalena. Vater des Bormann, Heinrich Carl Wilhelm, 1824-1894. Quelle: Bormann-Archiv, Geschl. Nr. 4, Fam.-Nr Ib (0).

Kleine Chronik der Buntenböcker Schmiede

Von Anneliese Vasel*

Daß in Buntenbock, dem ehemaligen Dorf der Fuhrleute, eine Hufschmiede existiert haben muß, setzt man als selbstverständlich voraus. Und tatsächlich wissen die meisten Einwohner auch heute noch, wo man früher die Pferde beschlagen ließ, weil der Hausname des Hauses Am Brink 10 daran erinnert.

Leider gibt es keine schriftlichen Quellen über das Gründungsdatum der Schmiede. Doch an Hand von Seelenregistern und Häuserlisten aus dem 17. und 18. Jahrhundert läßt sich annähernd berechnen, wann hier der erste Hufschmied seine Arbeit aufnahm.

In einer Kriegssteuerliste von 1623 fehlt der Hinweis auf einen Schmied noch ganz, obwohl an sonstigen Berufen schon sind: Ein Bäcker, ein Köhler, ein Holzflößer, zwei Holzhauer, fünf Fuhrleute. Auch 1676, als die Mannspersonen und das Vieh von Buntenbock gezählt werden, sucht man unter den 25 Hausbesitzern vergeblich nach einem Schmied. Erst um 1680 scheint der Ort für einen Hufschmied, der aus einer Clausthaler Familie von Schmieden stammt, interessant geworden zu sein, denn 1682 wird im Kirchenbuch in Clausthal die Heirat des Hufschmiedes Jürgen Finke mit einer Margarethe Magdalene Gärtner eingetragen.

Dieser Jürgen Finke wird dann später im Kirchenbuch anlässlich der Geburtseintragungen für seine Kinder „Hufschmied von Buntenbock“ genannt. Er wird es auch gewesen sein, der das abgebildete Schmiedegebäude gegenüber dem Wohnhaus errichtete. Es ist anzunehmen, daß das Wohnhaus schon einige Jahrzehnte früher gebaut wurde.

Bild

Als Jürgen Finke 1722 stirbt, ist sein Sohn Michael Heinrich Finke soweit, das Schmiedehandwerk fortzuführen. Er heiratet wenige Wochen nach dem Tode des Vaters eine der fünf Töchter des Kornhändlers Hüddersen. Besitzerin des Hauses und der Schmiede aber bleibt zunächst noch die Mutter, so jedenfalls geht es aus einer Einwohnerliste von 1729 hervor.

Aus der Ehe gehen 7 Kinder hervor. Die beiden Söhne erlernen das gleiche Handwerk wie der Vater, so daß der ältere von beiden, Heinrich Adam, schon bald nach dem frühen Tod des Michael Heinrich Finke im Jahr 1746 den Betrieb übernehmen kann.

Als dann im Mai 1766 Wilhelm Friedrich von Uslar damit beginnt, auch für Buntenbock die Besitzverhältnisse der gegen Feuer versicherten Häuser im sogenannten Lagerbuch schriftlich festzuhalten, erscheint für die Schmiede ein neuer Besitzername, aber auch die Finkes bleiben nicht unerwähnt. Die Erklärung für die Namensänderung war leicht zu finden: die Heirat einer Finketochter mit einem Schmiedegesellen Johann Sigmund Ludewig.

Dieser Johann Sigmund Ludewig stammte aus Liegesitz in Schlesien, wo sein Vater schon das gleiche Handwerk ausgeübt hatte. Er heiratet 1760 Margaretha Christina Finke und erwirbt ein Jahr später die Schmiede mit Haus und 5 Gartenplätzen sowie den dazugehörigen Stall für 700 Taler von seinem Schwager Heinrich Adam Finke.

Warum der erst 32jährige Hufschmied Finke die Schmiede an den zugewanderten Ludewig verkauft hat, geht aus den Lagerbucheintragungen nicht hervor. Herauszufinden war lediglich, daß er mit seiner Familie in Buntenbock als Hausgenosse eines anderen Schwagers, des Fuhrherrn Johann Heinrich Kayser, wohnen bleibt.

Das 18. Jahrhundert gilt als Blütezeit des Dorfes Buntenbock. Daß dem tatsächlich so war, läßt sich immer wieder an Einzelschicksalen jener Zeit ablesen, so auch an den wenigen biographischen Daten, die es von Johann Sigmund Ludewig gibt. So findet man seinen Namen 1790 auch in den Lerbacher Akten als Erbauer einer Hufschmiede unterhalb der Lerbacher Mühle.

Mit dem Bau der neuen Hufschmiede in Lenbach mag er zweierlei Ziele verfolgt haben. Einmal wird er erkannt haben, daß der Bau der Lerbacher Eisenhütte einen größeren Bedarf an Fuhrwerken in Lenbach zur Folge hatte, zum anderen scheint er auch die Absicht gehabt zu haben, einem jüngeren Bruder seiner Frau eine berufliche Chance zu geben. Im Jahre 1787 findet man diesen Schmiedeburschen schon als unverheirateten Hausgenossen von 46 Jahren bei dem Lerbacher Müller Lindner eingetragen.

Die Schmiede und das Wohnhaus in Buntenbock übergibt Johann Sigmund Ludwig schon 1793 für 800 Taler an seinen Sohn Heinrich Carl Ferdinand Ludwig, der dem Vater Wohnrecht und Nahrung bis Lebensende zugestehen muß. Die kleine Schmiede in Lenbach bleibt noch im Besitz des alten Schmiedemeisters Ludwig. Erst nach dessen Tode wird sie ebenfalls dem jungen Hufschmied in Buntenbock zugeschrieben mit der Auflage, seinen Onkel Christian Finke zeitlebens Nießnutz zu gewähren.

Doch Carl Heinrich Ferdinand Ludwig stirbt früh, noch nicht 35 Jahre alt, und hinterlässt eine junge Witwe mit 5 Kindern. Nach einem Jahr Witwenschaft heiratet die junge Frau, eine geborene Hille aus Buntenbock, wieder. Der sehr viel jüngere Ehemann stammt aus der Schmiedefamilie Jürgen in Gieboldehausen. Am 15. August 1804 nimmt er „das Grundstück für den taxierten Wert“ an und muß für alle Gebäude, Wiesen und Gärten und die Schmiede in Lenbach 1500 Taler bezahlen.

Aus dieser zweiten Ehe gehen 4 Töchter hervor, von denen zwei früh versterben. Der einzige Sohn aus beiden Ehen Ernst Carl Ferdinand Ludwig wird von seinem Stiefvater auch wieder zum Schmied ausgebildet und schon 1828 überlässt Franz Jürgen dem Stiefsohn die Schmiede mit dem gesamten Zubehör, sowie einer Kuh, für 1700 Taler.

Soviel läßt sich aus den Eintragungen im Lagerbuch ablesen. Ergänzend sollte hier erwähnt werden, daß es sich bei den Kaufgeldern fast immer um Darlehen der Buschischen Stiftung, der Altenquer Knappschaftskasse oder privater Geldverleiher handelt.

Der letzte Hufschmied von Buntenbock ist dann der Sohn des Ernst Carl Ferdinand Ludwig, der 1835 Augustine Philippine Thiele aus Buntenbock geheiratet hatte, gewesen. Mit dem Tod des Schmiedes Heinrich Carl August Ludwig im Jahre 1915 stirbt auch das Handwerk der Hufschmiede in Buntenbock.

Anneliese Vasel – Sommer 1989

* Anneliese Vasel, geb. Bormann (1938 – 1991), selbst Nachfahrin einer Buntenböcker Fuhrherrenfamilie, gehörte zu den ausgewiesenen Kennerinnen der Geschichte Buntenbocks. In zahlreichen Veröffentlichungen hat sie ihr Wissen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Publikation dieses Textes erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Nachfahren von Anneliese Vasel. Ein herzlicher Dank an dieser Stelle!
Der  Artikel „Kleine Chronik der Buntenböcker Schmiede“ wurde erstmals veröffentlicht in: Allgemeinen Harz-Berg-Kalender für das Jahr 1990, Clausthal-Zellerfeld (Ed. Piepersche Buchdruckerei) 1989, S. 52f.

Abbildung: (c) Ernst Höhlein, Alte Schmiede Buntenbock, November 1989.

Mit Hut und Hund … im Damensattel den Harz hinauf …

img115-webFuhrmann mit Karren

Richter, Ludwig: – Der Hübichenstein (Ausschnitt). Stahlstich von Geissler nach Ludwig Richter. – (1838). – * Im Vordergrund ein Pferdekarren, Mädchen beim Wasserholen. Aus: d – Graphik –

Ohne Frage … Höllenqualen

In diesem Zusammenhang darf besonders im Harz der Hüttenrauch oder besser die durch ihn verursachte Beschädigung der Waldstandorte nicht unerwähnt bleiben. Die gasförmige Emission von Schwefeldioxid und Schwermetallen hat in der näheren und weiteren Umgebung der Hütten zu teilweise flächenhaftem Waldsterben geführt und die Waldböden bis heute geprägt. Dem Hüttenrauch selber kam damit der Charakter eines forstlichen Standortsfaktors im Harz zu. Sehr bekannt geworden ist die von dem Chemiker Dr. Julius von Schröder und dem Städtischen Oberförster zu Goslar Carl Reuß 1883 veröffentliche Monographie „Die Beschädigung der Vegetation durch Rauch und die Oberharzer Hüttenrauchschäden“.

Sicher ist, dass überall dort, wo im und am Harz Erze geröstet bzw. verhüttet wurden, die oben genannten Stoffe mit wechselnden Anteilen auf die umgebende Vegetation – und übrigens auch auf Menschen und Tiere – einwirkten. Eine Goslarer Urkunde aus dem frühen 15. Jahrhundert besagt, dass die Erzrösten auf Geheiß des Rates außerhalb der Stadt angelegt werden sollten, damit die Bürger nicht durch den Gestank belästigt würden. (…) In bis zu drei Umgängen wurde das Erz über einem Holzfeuer mürbe gemacht und dabei der gebundene Schwefel freigesetzt. Der elementare Schwefel sammelte sich in dazu hergerichteten Mulden und konnte auf diese Weise, wie es hieß, gefangen werden. Ohne Frage hatten die Arbeiter dabei Höllenqualen zu leiden. Im Jahr 1639 klagte ein Mühlenbesitzer bei Altenau der Obrigkeit, dass er wegen des Rauches der nahe gelegenen Hütte kein gesundes Vieh erhalten könne.

Der Rauch wirkte zunächst schädlich auf die oberirdischen Pflanzenorgane. Seine Bestandteile führten ferner und nachhaltig zu einer Versauerung der ohnehin oft basenarmen Böden und zu einer großflächigen Anreicherung bzw. Mobilisierung von toxischen Schwermetallen. Daraus konnte wiederum eine Schwächung der Waldbäume resultieren, eine verminderte Stabilität und damit Anfälligkeit gegenüber z. B. Borkenkäfern. Diese Zusammenhänge übrigens sind bereits von forstlichen Zeitgenossen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Harz erkannt und beschrieben worden.

Eine erste namentliche Erwähnung in forstlichem Kontext fanden Waldschäden durch Hüttenrauch in den Kommunion-Forstbeschreibungen von 1691/92, und zwar für die Lautenthaler Forst am Kleinen Bromberg unweit der Lautenthaler Silberhütte sowie für die Wildemänner Forst am Hütteberg.20 Schon die Beschreibung des zuletzt genannten Forstorts durch Groscurt und Ernst in ihrem berühmten Forstabrissbuch von 1680 deutet auf den schädigenden Einfluss von Hüttenrauch hin, wenn gesagt wird, dass des Berges gantzer Boden [. . .] überall truckener nicht gar fruchtbarer Natur [ist] absonderlich gegen Süden herab: Daher an solcher seiten nicht Viel holtzes Zu finden [. . .].
Unsere Annahme wird gestützt durch den bekannten Kupferstich aus der Werkstatt Merians von 1654, welcher den fraglichen Ort (…) aus südöstlicher Richtung zeigt. Die Rauchschwaden der Silberhütte am Fuß des Hüttenbergs sind deutlich zu erkennen. Der Waldzustand in der Rauchfahne der Hütte lässt es nicht unwahrscheinlich erscheinen, dass es sich dabei um Schadsymptome handelt. Die Beispiele ließen sich vermehren.

Peter-M. Steinsiek, Determinanten der Waldentwicklung im Westharz (16.-18. Jahrhundert), Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte Band 80 . Hannover (Verlag Hahnsche Buchhandlung) 2008, 117ff.

„Vom Unterscheit des Ertz, Rösten und Schmeltzen derselben“

Bericht vom Bergwerck, wie man dieselben bawen und in guten Wohlstande bringen sol, sampt allen dazugehörigen arbeiten, Ordnung und Rechtlichen Prozessen, beschrieben durch G. E. Löhneyß, Cap. 5, S. 67ff.

http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Engelhard_von_Löhneysen

s. http://de.wikipedia.org/wiki/Lazarus_Ercker:
Ercker, Lazarus, d. 1594Beschreibung aller fürnemisten Mineralischen Ertzt vnnd Berckwercksarten : wie dieselbigen vnd eine jede in Sonderheit jrer Natur vnd Eygenschafft nach, auff alle Metalla probirt, vnd im kleinen Fewr sollen versucht werden, mit Erklärung etlicher fürnemer. Gedruckt zu Franckfurt am Mayn : Durch Johan Feyerabendt, 1598. In Edgar Fahs Smith Memorial Collection. TN664 .E7
http://sceti.library.upenn.edu/sceti/printedbooksNew/index.cfm?TextID=ercker&PagePosition=1

4535_Roesten

Quelle: http://www.library.ethz.ch/exhibit/agricola/images/galerie/4535_Roesten.jpg

1676 – Beschreibung der Mannschaft undt des Viehes zum Buntenbock

Buntenbock, Lerbache, Rieffensbek und Camschlacken.

Geschehen en 23ten Junij Ao. 1676
von Ernst Wiepihen (?)

„Beschreibung der Mannschaft undt des Viehes zum Buntenbock

1. Der Förster Heinrich Hartung

2. Heinrich Schütte, Ein Feuerholtzhawer
hat einen erwachsenen Sohn, der ihn hilft

3. Georg Zehner, Ein Kohlen: undt Röstholtz Fuhrmann
hat einen Jungen

4. Jochim Thomas Hille, Ein Fuhr Knecht bey Bastell Hillens Witwe

5. Cyriacus Sauerbrey, Ein Fuhr Knecht bey seinem Vater Curdten

6. Heinrich Fuchs, Ein Pfähl: undt Schacht: Holtzhawer

7. Andreas Gärtner, Ein Feuerholtzhawer

8. Cordt Sauerbrey, Ein Röstholtz Fuhrman
hat Einen Jungen bey den Pferden

9. Ernst Bornemans Witwe
hat einen erwachsenen Sohn

10. Heinrich Helmholdt, der Schulmeister

11. Jobst Schum (?), Ein Röstholtz Fuhrman
hat Einen erwachsenen Sohn bey den Pferden

12. Jacob Becker, Ein Fuhr Knecht,
fährt bey Henning Kohlmann aufm Clausthal

13. Christoff Helmholtz, sonst ein Schneider, arbeitet aber alß
Ein Tagelöhner hin undt wieder undt wohnet auff dem Junkern Hoffe

14. Caspar Schmidt, Ein Röstholtz Fuhrman

15. Hans Jochim Schöneman, Ein Kollen: undt Röstholtz Fuhrman
hat 2 erwachsene Söhne bey sich

16. Bastell Hillen Witwe, fährst Röstholtz
hat Einen Jungen

17. Heinrich Zeüner, Ein Kollen undt Röstholtz Fuhrman

18. Leonhardt Kayser, Ein Kollen undt Röstholtz Fuhrman
hat Einen erwachsenen Sohn

19. Hanß Mummentey, Ein Kollen undt Röstholtz Fuhrman

20. Hanß Klaprott, Ein Kollen undt Röstholtz Fuhrman

21. Bartoldt Andreas Schützen Witwe

22. Cludij hinterlassenes Haus, hat jetzo der Förster Heinrich
Hartung gekauft, wirft von Zacharias Rehbock bewohnet

23. Margareta Vauen

24. Die alte Gärtnerin hat Einen erwachsenen Sohn bey ihr
undt ein Backofen

25. Andreas Dix, Ein Holtzhawer

Der Kälberhirte

Der Kuhirte, so uff dem Clausthal wohnet“

Quelle: Niedersächs. Hauptstaatsarchiv Hannover, Sign. Cal. Br. Arch. Des. 20 VII Nr. 30) – Nachlass Anneliese Vasel.
vgl. Rolf Lichtenberg, Ein altes Verzeichnis berichtet von Menschen und Vieh, Allgemeiner Harz-Berg-Kalender für das Jahr 2000, Clausthal (Piepersche Druckerei und Verlag) 1999, S. 175ff.

„Buntenbock ist im Jahre 1676 eindeutig das Fuhrherrendorf. Diese fahren Röstholz (für das Rösten der Erze vor der eigentlichen Verhüttung) und Holzkohle zum Schmelzen der Erze.“ (S. 175)